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Austria Classic Hotel Wien
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Heuriger Wein in Wien

Blog August 2013 von Robert Reinold

„Heurige sind Entspannungsoasen wo lokal angebauter Wein genossen wird“

Ich möchte in diesem Hotelblog Ihr Hauptaugenmerk, liebe Leser und Leserinnen, auf die Wiener Heurigen lenken, die gerade im oft so heißen August eine willkommene und sehr beliebte Entspannungs- und Erholungsmöglichkeit und vor allem Abkühlung bieten. Nicht nur in den bekannten „Weindörfern“  ( waren bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts  eigenständige Gemeinden) Wiens wie Grinzing, Neustift am Walde und Nussdorf, sondern auch Orte wie Mauer (im 23. Bezirk Liesing) und Stammersdorf ( im 21. Bezirk namens Floridsdorf gelegen) bieten in einer Vielzahl dieser  Entspannungsoasen wie ich Sie bezeichnen möchte die Möglichkeit lokal angebauten Wein und ein Buffetspeisen Angebot in einem ursprünglichen und herzlichen Rahmen zu genießen.  Von unserem Hotel erreicht man Sie in wenigen Minuten bis maximal einer Stunde.

„Ein Buschen oberhalb des Eingangs ist Zeichen, dass der Heurige geöffnet ist“

Für die, die es vielleicht nicht wissen, möchte ich den Begriff und die Entstehung der sogenannten Heurigen gerne erklären.  Der Weinbau in Wien ist vermutlich so alt wie die Stadt selbst, also zu Zeiten der Kelten und Römern.  Zur Zeit des Mittelalters war die ganze Stadt von Weingärten umgeben.  Kaiser Joseph II. machte es mit einer Verordnung möglich das Weinbauern in Wien Ihren eben gemachten Wein in den sogenannten „Buschenschanken“ ohne große Auflagen verkaufen durften. Der Heurige bezeichnet also nicht nur den Wein sondern auch die Lokalität in der Wein genossen wurde und heute noch wird.  Man/frau spricht heute noch von „ausgesteckt“ wenn der Heurige offen hat und er muss zu diesem Zwecke auch ein paar Zweige oder einen Bund Reiser, also den sogenannten „Buschen“ deutlich sichtbar oberhalb des Eingangs angebracht haben. Nun möchte ich einen Link anführen, mit den Heurigenlokalen und ihren „Aussteckzeiten“.

„Heurige sind ein Beitrag zur Entwicklung der Musik und Musikszene in Wien“

Man traf sich bei den Heurigen und musizierte. So beehrten auch  die Schrammelmusiker um die Waldviertler Geiger und Komponisten Johann und Josef Schrammel die Heurigen mit ihrer Musik und gelangten später mit Ihrer Art Wienerlieder in den Salons und Palais der Aristokratie und des Großbürgertums aller höchste Beliebtheit und es brach in Wien die „Schrammeleuphorie“ um 1890 aus. Verehrer wie Johann Strauss und Johannes Brahms schlossen sich indessen an. Später sollte auch der weltbekannte Komponist Arnold Schönberg von der „Schrammelmusik“ schwärmen. Das Wienerlied sollte ein Synonym für Schrammelmusik werden. Charakterisiert durch das weinende, „raunzende“, melancholische aber die trotzdem beschwingte „chansonartige“  Instrumentisierung des Wienerliedes. Beliebteste Instrumente der Interpreten waren Kontragitarre, Klarinette und Konopfharmnonika. Ein weiterer Vertreter des Wienerliedes und ein „gerngesehener“ Heurigenbesucher und leidenschaftlicher Weintrinker war auch der österreichische Volksschauspieler Jean Julier alias „Hans Moser“ der mit seinen Filmen ein Millionenpublikum begeisterte.

Die Heurigenkultur ist ein Teil der Wiener Kultur und so nicht mehr wegzudenken.

Viel Spass beim Geniessen! 

  • Heurige in Wien - Ausgsteckt is
  • Wiener Wein
  • Heurige in Wien - Heurigenlaube

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