Der Wiener Zentralfriedhof

Mein Name ist Melanie und ich arbeite schon seit vielen Jahren als Rezeptionistin im Austria Classic Hotel Wien. Gerne möchte ich Ihnen heute den Wiener Zentralfriedhof vorstellen. Während der Corona-Zeit habe ich dieses wunderschöne Areal, das in der Nähe meiner Wohnung gelegen ist, oft selbst für Spaziergänge genutzt.

Mehr als nur ein Friedhof

Der flächenmäßig drittgrößte Friedhof in Europa erinnert aufgrund seiner großzügig angelegten Parkanlagen und der wunderschönen Jugendstil-Bauwerke eher an die Schlossparks von Schönbrunn oder Belvedere als an Tod und Trauer. Er vereint viele verschiedene Glaubensrichtungen, das Hauptgelände wurde explizit konfessionslos angelegt, verschiedene Gruppen bieten zusätzlich Buddhisten, Mormonen, Griechisch-Orthodoxen, Moslems und Juden ihre letzte Ruhe. Doch die verschiedenen Gruppen wurden nicht nur nach Glaubensrichtungen eingeteilt, sondern es gibt auch eine Gruppe für Opfer des 1. und 2. Weltkrieges, einen Babyfriedhof, eine Anatomiegruppe für Personen, die ihren Körper der Wissenschaft zur Verfügung gestellt haben und einen Tierfriedhof.

Ort der Ruhe und Erholung

Einheimische kommen gerne mal hierher, nicht nur um der Toten zu gedenken. Auf dem 2,5 Qudadratkilometer großen Gelände mit 17 000 Bäumen, einem eigens nach den Kriterien der Geomantie ausgerichteten „Park der Ruhe und Kraft“, einem kleinen Teich und Bienenstöcken auf dem Gelände, Rehen, Hamstern und Eichhörnchen, die hier glücklich leben und einem ganz speziellen Flair, möchten sie zur Ruhe kommen und Energie tanken.
Oder einfach vom Alltag bei Kaffee und Kuchen in der Konditorei Oberlaa abschalten. Diese bekannte traditionelle Konditorei befindet sich mit einer sehr schönen Terrasse direkt auf dem Friedhofsgelände mit Blick auf die Parkanlagen.

 

Eine Zeitreise

Die zahlreichen Ehrengräber bekannter Musiker, Dichter, Schauspieler, Politiker, wie Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Franz Schubert, Johann Strauss, Johann Nestroy, Anton Wildgans,  Bruno Kreisky, Leopold Figl, Udo Jürgens, Falco oder Manfred Deix locken immer wieder auch viele Touristen an. Mittels einer App kann man sich einen Audioguide für den Friedhof und für das Bestattungsmuseum herunterladen und dann ganz in die Geschichte Österreichs eintauchen.

Eigene Buslinie, Fahrradverleih oder Kutschenfahrt

Wer nicht so viel zu Fuß gehen möchte, kann die friedhofsinterne eigene Buslinie benützen oder sich ein Fahrrad ausborgen. Selbst eine Kutschenfahrt kann gemietet werden. Allgemeine Informationen wie Öffnungszeiten, Anfahrt etc. finden Sie HIER
Ich hoffe, dass Sie während Ihres Wienaufenthaltes Zeit finden, den Zentralfriedhof zu besuchen und wünsche Ihnen eine angenehme Zeit.
Liebe Grüße
Melanie

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