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Kaffeehäuser & Spaziergang durch Wien

Mein Name ist Ingeborg und ich arbeite seit 1988 im Austria Classic Hotel Wien. Seit 1996 bin ich die Frau Direktor des Hotels und bin noch immer unglaublich gerne hier. Wenn man mit Menschen arbeiten darf, ist jeder Tag spannend! Heute nehme ich Sie mit auf meinem Spaziergang vom Meidlinger Markt zum Hotel.

Meidlinger Markt

Vor einigen Jahren habe ich auf Facebook von einer Konditorei am Meidlinger Markt gelesen. Der Name „Hüftgold“ hat mich natürlich sofort magisch angezogen und klar, da musste ich hin. Es ist die wahrscheinlich kleinste Konditorei in Wien und ich war sofort begeistert. Mark und sein Team zaubern wunderbare Köstlichkeiten, abseits des „Mainstream“.  Es gibt Kuchen- und Tortenstücke (in Wien nennen wir das auch „Mehlspeisen“), die man sonst in Wien nicht bekommt und viele handgemachte Delikatessen. Früher gab es nur die kleine Konditorei mit wenigen Sitzplätzen. Dann wurde erweitert und man kann jetzt im angeschlossenen Cafe „Ignaz & Rosalia“ gemütlich frühstücken, Torte essen und vom Schanigarten aus das Markttreiben beobachten.

 

Naschmarkt & Flohmarkt

Da ich sehr gerne spazieren gehe und mir ja auch die Kalorien vom Hüftgold abarbeiten möchte, habe ich mir angewöhnt, von Meidling aus zu Fuß zurück in meinen Heimatbezirk, die Leopoldstadt, zu gehen. Das dauert (ohne weitere Kaffee-, Eis- und Kuchen-Pausen) ca. 1,5 Stunden und  man sieh so viel von unserer wunderschönen Stadt. Ich suche mir meinen Weg immer so, dass ich dann beim berühmten Naschmarkt ankomme. Am Samstag gibt es dort den Flohmarkt und das geschäftige Treiben dort ist faszinierend. Von Antiquitäten bis zur einzelnen Socke kann man dort praktisch alles kaufen.

Am Ende des Flohmarkts beginnt der Naschmarkt. Viele Wiener sagen, dass der Naschmarkt immer mehr zur „Fressmeile“ verkommt, das sehe ich nicht so. Nach wie vor kann man dort Obst, Gemüse, Falafel,  Oliven, Käse, getrocknetes Obst, Gewürze, Fleisch, Fisch, schöne Petersilie (siehe Foto oben) und noch viel mehr einkaufen. Die Martkstandler füttern die Besucher mit kleinen Kostproben und der berühmte „Wiener Schmäh“ darf dabei natürlich nicht fehlen.  Natürlich freuen sich die Verkäufer noch mehr, wenn man auch etwas kauft.  

Im vorderen Teil  haben sich im Seitenbereich viele Restaurants mit internationaler Küche angesiedelt. Ob man nun Sushi oder Wiener Schnitzel essen mag, man wird fündig.  Die Restaurantbetreiber arbeiten sehr gut zusammen und wenn man in dem Lokal kein Gulasch bekommt, dann wird es einfach beim Nachbarn geholt und serviert.

Passage Karlsplatz & Kaffeehäuser

Gleich bei der Wiener Sezession gehe ich dann runter in die Karlsplatzpassage. Dort sieht man immer aktuell, wie viele Wiener Schnitzel verzehrt wurden und wie viele Verliebte es in Wien gibt. Dann nehme ich den Aufgang bei der Oper und bin schon bei der Kärntner Straße angelangt. Wenn ich es nicht eilig habe, dann gehe ich ins „Cafe Sluka“ in der Kärntner Straße. Mein Tipp: Sehen Sie sich bitte den Spiegel-Octagon-Raum an und Sie werden staunen. Bei der Erweiterung wurde im Zuge der Demontage der Zwischendecke dieses Kleinod entdeckt! Auch hier gibt es natürlich köstlichen Kaffee und zahlreiche Mehlspeisen. Und so ein kleines Punschkrapferl oder ein Pariser Spitz passen mit Sicherheit noch in den Magen! ;-)

Egal, ob man ins Cafe Sacher, das Cafe Sperl, das Cafe Central oder ins Cafe Landtmann geht, die Kaffeehäuser in Wien sind nicht gerade billig. Eine Wiener Melange (ähnlich wie der Italienische Cappuccino) kann schon mal über 5,- Euro kosten. Die Torten- und Kuchenstücke sind größtenteils wahre Kunstwerke und haben daher auch ihren Preis. Aber wenn man in Wien ist, darf man sich das auch gönnen.

Stephansdom & Schwedenplatz & Praterstrasse

Nach dem Cafe geht es weiter über die Kärntner Straße zum Stephansdom. Ich besuche den Steffl, wie wir Wiener den Stephansdom nennen, sehr gerne. Abseits des geschäftigen Stephansplatzes ist er eine Oase der Ruhe. Manchmal fahre ich mit dem Lift hinauf und genieße den Ausblick über Wien. Sportliche Menschen können natürlich auch die 343 Stufen des Südturms bezwingen.

Weiter geht es über die Rotenturmstraße, dann über den Fleischmarkt bis zum Schwedenplatz. Im Sommer gönne ich mir manchmal ein Eis am Schwedenplatz, das ich dann auf dem weiteren Rückweg esse. Das Eis soll ja nicht „ansetzen“ ;-) Vom Schwedenplatz überquert man noch die die Schwedenbrücke und ist in der Praterstraße angelangt. Diese Ecke meines Bezirks, gleich am Anfang der Praterstrasse, mag ich besonders gerne. Es gibt zahlreiche Restaurants wie das Ramasuri, das Mochi und das Ansari. Es gibt alte Bäume auf dem Platz, die die Hitze des Sommers erträglich machen und am Abend kann man den Tag bei gutem Essen und hippen Getränken ausklingen lassen.

Ich hoffe, dass Sie gerne mit mir spazieren gegangen sind. Genießen Sie unsere Stadt, ihre Sehenswürdigkeiten, die Wiener Küche und die eine oder andere Mehlspeise.

Liebe Grüße

Ihre Ingeborg

 

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