Luftburg
Liebe Gäste,
Der Sommer hält Einzug in Wien – und mit ihm erwacht auch einer der zauberhaftesten Orte der Stadt zu neuem Leben: der Wiener Prater. Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen die Stadt küssen, zieht es Familien, Kinder und Genießer gleichermaßen in das grüne Herz Wiens. Entlang der prachtvollen Prater Hauptallee – oft liebevoll als „die Lunge Wiens“ bezeichnet – entfaltet sich eine einzigartige Mischung aus Natur, Nostalgie und Wiener Lebensgefühl.
Zwischen alten Kastanienbäumen, dem Duft nach gebrannten Mandeln und fröhlichem Kinderlachen öffnet sich schließlich das Tor zum berühmten Wiener Wurstelprater. Mit über 250 Attraktionen begeistert der Prater kleine und große Besucher gleichermaßen: rasante Achterbahnen, nostalgische Karussells, Geisterbahnen und unzählige Abenteuer machen jeden Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Doch in diesem Blog möchten wir den Blick auf eine ganz besondere Wiener Spezialität richten – die legendäre Stelze – und auf jene Orte, die Familien und Kindern dabei besonders in Erinnerung bleiben.
Wer an Stelze im Prater denkt, denkt unweigerlich an das traditionsreiche Schweizerhaus. Seit Jahrzehnten begeistert das Kultlokal Gäste aus aller Welt mit seiner berühmten knusprigen Grillstelze: außen goldbraun und herrlich resch, innen unglaublich saftig und zart. Klassisch gewürzt mit Kümmel, Knoblauch und feinen Gewürzen, verkörpert sie echte Wiener Tradition und Gemütlichkeit.
Eine moderne und besonders kreative Interpretation der Stelze findet man hingegen bei Luftburg – Kolarik im Prater. Dort erwartet Besucher die beliebte Surstelze – eine Spezialität, die sich vor allem durch ihre besondere Vorbereitung unterscheidet. Während die klassische Grillstelze direkt gewürzt und anschließend gegrillt wird, reift die Surstelze mehrere Tage lang in einer speziellen Pökellake, der sogenannten „Sur“. Diese besteht aus Salz, feinen Gewürzen und oftmals auch Knoblauch, wodurch das Fleisch besonders aromatisch und zart wird.
Was die Surstelze der Luftburg jedoch wirklich einzigartig macht, ist ihre raffinierte Kombination aus Wiener Tradition und modernem Geschmackserlebnis: Serviert wird sie mit klassischem Krautsalat, cremiger Mayonnaise sowie einer feinen Teriyaki-Sauce, die der Spezialität eine überraschend harmonische asiatische Note verleiht. Gerade bei Stelzenliebhabern erfreut sich diese Kreation großer Beliebtheit.
Für Familien mit Kindern ist die Luftburg jedoch weit mehr als nur ein Restaurant – sie ist ein kleines Abenteuerparadies. Das berühmte „Luftburgen-Paradies“ begeistert besonders die jüngsten Gäste: Fünf verschiedene Hüpfburgen laden zum Springen, Toben, Rutschen und Spielen ein. Farbenfroh, sicher und voller Bewegung können Kinder hier nach Herzenslust spielen, während die Eltern entspannt die Wiener Gastfreundschaft genießen. Genau diese Kombination aus Genuss, Familienfreundlichkeit und entspannter Atmosphäre macht die Luftburg zu einem der beliebtesten Treffpunkte im Prater.
Und noch ein persönlicher Geheimtipp für Genießer: die herrlich knusprigen Kartoffelpuffer – oder Rösti – mit frischem Knoblauch. Goldbraun gebraten, außen knusprig und innen weich, sind sie die perfekte Ergänzung zu einem entspannten Sommertag im Prater.
Ob aufregende Abenteuer im Wurstelprater, kulinarische Wiener Klassiker oder strahlende Kinderaugen auf den Hüpfburgen – ein Sommertag im Prater verbindet Tradition, Genuss und Familienfreude auf ganz besondere Weise. Genau deshalb gehört der Wiener Prater seit Generationen zu den schönsten Orten der Stadt – für kleine Gäste ebenso wie für große Genießer.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß im Prater!
Clemens
Fragen und Antworten zur Luftburg und zum Prater
Was macht das Restaurant Luftburg im Prater so besonders?
Die Luftburg Kolarik ist weltbekannt für ihre knusprige Stelze und gemütliche Biergarten-Atmosphäre. Das absolute Highlight: Es ist das größte vollzertifizierte Bio-Restaurant der Welt! Hier wird Kulinarik mit Nachhaltigkeit verbunden, denn alle Speisen und Getränke – von der klassischen Wiener Küche bis zu veganen Alternativen – stammen zu 100 % aus biologischer Landwirtschaft.
Ist das Restaurant Luftburg für Familien mit Kindern geeignet?
Ja, absolut! Das Restaurant verdankt seinen Namen sogar den legendären Luftburgen (Hüpfburgen), die von der Familie Kolarik erfunden wurden. Direkt neben dem Gastgarten befindet sich die "Kinderwelt" mit großen Outdoor-Luftburgen, auf denen sich die kleinen Gäste nach Herzenslust austoben können, während die Erwachsenen entspannt im schattigen Gastgarten sitzen.
Wann ist die beste Zeit, um den Wiener Prater zu besuchen?
Das Pratergelände selbst (der "Grüne Prater") ist das ganze Jahr über rund um die Uhr frei zugänglich. Die Hauptsaison für die Fahrgeschäfte im Vergnügungspark (dem "Wurstelprater") läuft von März bis Oktober, meist von 10:00 Uhr morgens bis spät in die Nacht. Wenn Sie die magische Beleuchtung und das Riesenrad in Action sehen wollen, lohnt sich ein Besuch am späten Nachmittag oder Abend.
Kostet der Eintritt in den Wiener Prater etwas?
Nein, der Eintritt auf das Pratergelände ist vollkommen kostenlos. Sie zahlen nur für die Fahrgeschäfte (wie das Wiener Riesenrad, Achterbahnen oder Geisterbahnen), die Sie auch tatsächlich nutzen möchten. Die Preise pro Attraktion liegen in der Regel zwischen 3,50 € und 6,00 €. Auch ein Spaziergang durch das Areal ist somit jederzeit gratis möglich.
Wie komme ich am besten vom Austria Classic Hotel Wien zum Prater und zur Luftburg?
Die Lage könnte nicht besser sein: Vom Hotel aus erreichen Sie den Prater in wenigen Gehminuten.
Zu Fuß: Spazieren Sie einfach die Praterstraße hinunter direkt zum Praterstern (ca. 5–10 Minuten). Von dort aus sehen Sie bereits das Riesenrad und den Eingang zum Vergnügungspark.
Zur Luftburg: Wenn Sie den Praterstern überqueren, gehen Sie in den Prater hinein und folgen der Hauptallee bzw. den Schildern Richtung "Waldsteingartenstraße". Nach etwa 10–12 Minuten gemütlichem Fußweg stehen Sie direkt vor der Luftburg.